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Paris Hilton das Medienwesen

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Paris Hiton ist Popkultur, egal wie.
Irgendwo habe ich gelesen, dass in der Postmoderne sich die Grenzen des "macht man nicht" und des "sich selbst revolvierenden Revivals" so chaotisch drehen, dass plötzlich nun RTL "Punkt 12" sich vor Grausen abwendet, von Paris Hiton gar nur widerwillig berichtet, gerade jetzt, wo sie wahre POP-Ikone wird. Heulender Gangstastyle eben, wieee COOL!

DIE ZEIT hat dieses Phänomen einmal „negativen Opportunismus” genannt. Mit ein wenig gutem Willen kann man diesen Artikel hier auch dazu zählen. Darüber reden und schreiben, wie schrecklich 2006 man etwas findet, oder bei Gott bigott, anstatt es einfach zu ignorieren. Schwer zu sagen also, wo die Scheinheiligkeit beginnt.

Einerlei: Paris Hilton ist Medienwesen – sie zu ignorieren wäre albern und unehrlich, zumindest für Medien. Deswegen geht es ja auch nicht.

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Über diese Seite

Diese Seite enthält einen einzelnen am 04.07.07 16:52 erschienenen Blogeintrag.

Zuvor erschien in diesem Blog mission statement: "Mit Haut und Haaren".

Danach erschien tausendreporter vom stern: digg für Arme?.

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