Hauptseite

12.07.06

Bye, Bye und Dankeschön (mit bitterem Subtext)

Na, was'n das jetzt? Wenn schon Berti Vogst, ausgerechnet der, das klarste und eindeutigste aller Symptome der Kohlschen Republik, vorprescht und sofort die Deutungshoheit aufsucht ... spuckt der Klinsi dem neu erwachten "Patriotismus" in's Gesicht, wenn's denn überhaupt ein solcher war, und wird Trainer der US-Nationalmannschaft? Das hätte was. Ist's 'ne Abrechnung? Das sei ihm gegönnt.

Der Lesarten werde viele sein. Da wird gerangelt werden. Mittendrin und teils auch voll daneben werden die Deutungen rund um's Unternehmertum sich tummeln: Ob positiv oder negativ, es wird davon die Rede sein, daß erfolgreiches Wirtschaften nur noch als Projektarbeit denkbar sei, und dann kontern andere (und das zu Recht), daß der Ex-Bundestrainer symptomatisch sei für jene, die nur noch auf den kurzfristigen Gewinn schielen und den momentanen, emotionalen Kick (gut, er hat 2 Jahre viel einstecken müssen, aber was sind schon 2 Jahre?), anstatt langfristig Strukturen aufzubauen.

Wieder Andere werden auf verknöcherte Verbandsstrukturen in Deutschland eindreschen, wobei's beim DFB dann die Richtigen träfe - eingereiht in ein Abfeiern des heroisierten Individuums, dem gegen graue Apparatschikhorden strahlend dann mit allen Qualitäten charistmatischer Führung ausgestattet - heute sagt man dazu ja "großer Motivator" - nur die Flucht noch bleibt. Um dergestalt FDPisiert, also atomisiert, mal wieder so zu tun, als sei jeder freiwillige Zusammenschluß von Individuen in Verbänden, Vereinen und Parteien an sich schon ein Kollektivismus derbster Art. Noch wieder Andere werden Klinsis Familiensinn loben, weil ja die gute, alte Kleinfamilie ansonsten gar nicht mehr geachtet würde - kurz: Die Anti-Traum-Droge wird strukturiert ihr immer schon festgelegtes, diskursives Feld um das Ereignis schließen, damit's auch niemand als Ereignis spürt.

Dazu gehören wird auch die Kalenderspruchhaftigkeit des "Man soll ja aufhören, wenn's am Schönsten ist!" - tja, das sagen sich Legionen von Hartz IV-Empfängern dann wahrscheinlich auch alltäglich ...

12.06.06

Neuer Text zu "Azurro"

sing-along zu "Azurro" von Frau noahsow.de:


Ich kenne keine bess’re Party
als jede Party auf der ich bin!
Du machst in München eine Sause
ich bleib zuhause und geh nicht hin

denn du bist fürchterlich gekleidet
die Welt sie leidet
und sieht nicht hin.

Refrain:

Maskottchen – zieh die Hose wieder an
Ach gottchen, du Freak!
Du weißt doch, es hat noch nie das Deutsche Team in „unten ohne“ gesiegt!
Statistisch bist du untenrum zu flauschig, nur der Klinsi hat dich noch lieb
Verpiss dich – dein Bildchen tausch ich gegen Spieler, die es wirklich gibt.


Mit deinem Look sind wir geliefet
Und König FIFA regiert die Welt
Freunde zu Gast aus nah und ferne
Wir ha’m Euch gerne – auch Euer Geld!

Legt die Milliardensümpfe trocken
Und lasst uns rocken
weil sonst nichts zählt

Maskottchen – zieh die Hose wieder an
Ach gottchen, du Freak!
Du weißt doch, es hat noch nie das Deutsche Team in „unten ohne“ gesiegt!
Statistisch bist du untenrum zu flauschig, nur der Klinsi hat dich noch lieb
Verpiss dich – dein Bildchen tausch ich gegen Spieler, die es wirklich gibt.

Maskottchen – zieh dir die Hose wieder an
Ach gottchen, du Freak!
Du weißt doch, es hat noch nie die deutsche Mannschaft „unten ohne“ gesiegt!
Statistisch bist du mir untenrum zu flauschig, nur der Kaiser hat dich noch lieb
Verpiss dich – dein Bildchen tausch ich gegen Spieler, die es wirklich gibt.

PS: darf man eigentlich dazu ein bild von Goleo ins Internet stellen oder wird man dann gleich von der FIFA verklagt?

11.05.06

Gemein!

"Einige wollen aber nicht – ewige Miesepeter, Dauernöler, Bürger, die noch nie Panini-Fußballbildchen gesammelt haben.

Zu viel Kommerz, zu viel Bundeswehr, zu viel Fifa, zu wenig Karten: so lauten die gebräuchlichsten Argumente der Lamentierer. Am Eigentlichen geht diese Kritik vorbei. Zu wenig Karten? Wir sagen nur: Ronaldinho und, mit Verlaub, auch Lehmann. Beide sind mal wieder in Deutschland, vor unserer Haustür. Seit Monaten gibt es auf dem freien Markt keine Tickets mehr, um sie leibhaftig zu sehen. Ausverkauft! Kann sich Liebe auf schönere Weise offenbaren? Seit Wochen gibt es eine neue, stabile Währung im Land neben dem ungeliebten Euro: Eintrittskarten für die großen Spiele."

DIE ZEIT tob sich heute ganz im Geiste der "Du bist Deutschland"-Kampagne aus und wettert gegen Nörgler und Miesmacher.

Da hat wohl ein Autor zu viel Love-Parade gefrühstückt. Ist das selbe Gerede wie jenes von den "Spaßbremsen" in den 90ern. Man fühlt sich ja manchmal fast wie vor dem 1. Weltkrieg, als die Sozen keine vaterlandslosen Genossen mehr sein wollten - okay, Vergleich hinkt, ebenso wie jene im verlinkten Artikel.

Den ich übrigens nicht zuende gelsen habe. Da war mir der Anfang schon zu blöd. Denn ich habe Panini-Bilder gesammelt! Zuletzt bei der WM in Südkorea - hier ist man ja versucht, Südchorea zu schreiben - und Japan. Da hat der Koch unseres Firmen-Bistros sogar Zeitungen verkauft, damit wir Panini-Bilder sammeln konnten. Hat Spaß gemacht, zwischen Buchhaltung und EDV-Support zu tingeln und fröhlich zu tauschen wie in den Urzeiten menschlicher Wirtschaftsgeschichte ... und trotzdem hasse ich die affigen blauen Tore auf den Dächern und zudem, daß das Pressezentrum ausgerechnet auf dem Bunker am Heiligengeistfeld errichtet wird. Weil ich da jeden Tag mit meinem Hund lang spaziere. Dann muß ich mich durch Massen bekloppter Vorstädter und Landeier quälen und ausgerechnet SPORTJOURNALISTEN ertragen. Gut, auch da gibt's nette. Der ZEIT-Autor ist bestimmt keiner. Der würde noch Miltärdiktaturen schönreden, wenn nur Ronaldinho käme. Der ist ein Werber im Geiste. Gut, der letzte Satz war jetzt auch von mir gemein ...

09.05.06

Besatzungsmacht FIFA

Brilliant, pointiert und und mitreißend faßt in der heutigen taz Christian Kortmann das Treiben der FIFA rund um's immer näher kommende Turnier zusammen:

"Große Bereiche des öffentlichen Lebens in Deutschland werden im Sommer den Regeln einer Besatzungsmacht folgen, die im Namen des Fußballs demokratische Grundrechte in Frage stellt: Die Fifa ist ein globales Kartell von Machtverflechtungen und Abhängigkeiten, das sich in jedem WM-Jahr in einem anderen Land materialisiert - und jedes Mal in expansiverer Form. Es setzt an den Spielorten ein Regime von Law and Order in Kraft, das den offiziellen Sponsoren Exklusivität zusichert und bereit ist, diese rigoros durchzusetzen."

Kortmann behandelt das Ganze als "Dystopie", als negative Utopie, in der schlimmste überwachungsstaatliche Visionen temporär Wirklichkeit würden. Er polemisiert zudem gekonnt gegen den Einsatz sogenannter "Volunteers" in den Stadien mit dem Hinweis, daß diese ebenso gut ohne Entlohnung in der Deutschen Bank putzen gehen könnten und vieles andere mehr - ach, einfach selbst lesen, der Text hat sich gewaschen (wo kommt eigentlich diese dämliche Formulierung "hat sich gewaschen" her?)!

03.05.06

Balla-Balla: Werber und Bänker ....

... richten diese Republik ja seit geraumer Zeit zugrunde. Da können sie, gelebtes Feigenblatt, sich noch so sehr neben Punker auf die Gegengerade des Millerntor-Stadions stellen, um zwischendurch mal den Duft des Authentischen bier - und auch sonst selig zu inhalieren: Sie verdoppeln nur noch die Welt, die sie selbst permanent produzieren. Und das auch noch schlecht. Schreibt die Süddeutsche (via Externspeicher), und sie hat Recht.

Billige Wahrheiten wie die folgende sind an den hochbezahlten Konsumanstachlern und Herrschaftswissenschaftlern schlicht vorbeigegangen:


"Ein wesentliches Problem sind die überwiegend identischen Schlüsselbilder: Bälle, Rasen, Torgehäuse, volle Stadien. „All diese Icons sind zigfach besetzt und überhaupt nicht mehr zuordenbar“, weiß Kemper, der aus diesem Grund in der Media-Markt-Kampagne („Wir holen den Titel“) darauf verzichtet hat."

Was die Media-Markt-Kampagne aber auch nicht besser macht, siehe unten. Ansonsten entwickel ich als erklärter ...

Weiter lesen "Balla-Balla: Werber und Bänker ...." »

20.04.06

Mein Name ist Chang, ich bin der Bruder von Chang ...

... und der konnte nicht nach Deutschland kommen.

Die von einem Fan aus Essen bei der Online-Börse „Ebay“ ersteigerten WM-Tickets müssen vom Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft umgeschrieben werden. Dies entschied das Amtsgericht Frankfurt/Main an Donnerstag. Es handelt sich aber nur um einen Einzelfall.

Jetzt müssen alle tauschwilligen schnell noch den Ebayverkäufer adoptieren, dann ist alles in Butter:

"Grundsätzlich werden für einen Karten-Transfer die folgende sieben Gründe durch das OK allgemein anerkannt:
· Übertragung innerhalb der Familie oder innerhalb rechtlich anerkannter Lebensgemeinschaften
· Krankheit des Bestellers/Besuchers
· Besteller/Besucher erhält kein Visum für Deutschland
· Ausreiseverbot für Besteller/Besucher
· Höhere Gewalt (z. B. politische Unruhen, Epidemien, Naturkatastrophen)
· Todesfall (des Bestellers/Besuchers oder innerhalb der Familie des Bestellers/Besuchers)
· Ein sonstiger Härtefall

via Thomas Knüwer

Ich habe mir schon häufiger vorgestellt, dass vollkommen überforderte FIFA Ordner vor einer Gruppe Chinesen stehen und versuchen die Personalien zu überprüfen ;)
chinesegroup.jpg

10.04.06

unerträglich

... dieser Oliver Pocher. Da meldet Pro7, dass Pocher in seiner heutigen Show zeigen wird, wie er mit dem polnischen Verbandspräsidenten einen Punkt für das deutsche Team abgekungelt hat. Mit dem kann man es ja machen. Dass Pocher eine minderbegabte Ulknudel ist, die händeringend einen Aufmerksamkeitslacher braucht, kann der Mann ja nicht ahnen. Und Pro7 zeigt hiermit IMHO die widerliche Attitude: "mit den Polen kann man das ja machen".

Oliver.jpg

Ex-Boxer Dariusz Michalczewski muß nun, da seine Boxkarriere vorbei ist, wohl auch jeden Scheiß mitmachen. Wenn es nicht so traurig wäre, ...


Foto: ProSieben Television GmbH

07.04.06

Scheitern als Chance!

So'n themenbzogenes Blog ist ja auch was Doofes. Natürlich müßten wir jetzt auch die Entscheidung in der Torhüterfrage irgendwie kommentieren. Dabei fällt mir dazu eigentlich gar nix ein. Ich mag die ja beide nicht und finde, daß Thimo Hildebrandt schon aus relational- ästhetischen Gründen eigentlich die beste Wahl wäre, zumindest in der Totalen ist der ja noch halbwegs ansehnlich. Keine Kahn-Interviews nach den zu erwartenden Niederlagen finde ich aber gut. Lehmann erzählt da auch viel lustigere Sachen - wie toll es in Umkleidekabinen nach Creme und Öl riecht, z.B..

Aber das ist ja alles auch gar nicht wichtig, die Entscheidung ist schon deshalb gut, weil die Bilder zum Thema bei Fooligan und Blog 5 (hätte ich mir auch nicht träumen lassen, daß ich noch mal Arminia Bielefeld-Wimpel verlinken würde, aber stellt einfach in meinem Namen Niklas Luhmann ein paar Blumen auf's Grab!) wirklich lustig sind und die Linksammlung bei Finale, einmal durchgeklickt, alles Erhellende zum Thema beiträgt. Daß jetzt aber der Final-Patzer von dem Kahn nun das einprägsamste Bild sein wird, daß er in Sachen WMs so hinterlassen wird ... das ist schon ganz schön fies ...

02.04.06

How do you feel ...

Schönes, Pointiertes, Lustiges ist zu lesen im aktuellen Rolling Stone. Dessen Anschaffung lohnt sich ja eh wegen der immer wieder liebevoll zusammengestellten CDs im Heft und natürlich auch sonst. In der Kolumne "The Pop Life" schreibt sehr treffend Arne Willander, der ansonsten immer so informative CD-Kritiken formuliert, über den Bundestrainer (die ganze Kolumne ist überschrieben mit "Der Geist von Malente"):

"(...) Zu Klinsmanns schlechtem Deutsch gesellte sich das Neu- und Dummsprech der New Economy, der grienende Sekten-Optimismus eines Motivations-Scharlatans, der über glühende Kohlen läuft, das Abstrafen von unbotmäßigen Sportsfreunden und das Schüren von Konkurrenz, jede Menge Zahlenmystik und pseudo-wissenschaftliches Geschwätz, Gesundbeterei und Pilates-Wundergläubigkeit (..)"
Quelle: Rolling Stone Nr. 4, April 2006, S. 15

Da hat aber jemand wirklich virtuos 'nen 11-Meter verwandelt ;-) ...

01.04.06

Völker, hört die Signale!

Völkerkunde.jpg

WM total! Noch nicht einmal im Erbe des Kolonialismus, dem "Museum für Völkerkunde" direkt neben den Tennisplätzen im Hamburger Nobelviertel Rothenbaum, wird die Flucht vor dem Fußball in die gute, alte Zeit des Wilhelminismus zu WM-Zeiten möglich sein. Dabei hat das Museum einen tollen holzvertäfelten Hörsaal. Da habe ich mal eine Vorlesung mit angeschlossenem Seminar zu Thema "Kognitive Ethnologie im Feld - Probleme und Methoden der Datenerhebung" besucht. Damit war aber nicht das heißgeliebte Fußballfeld gemeint ...

Nun macht zur WM, am 30. April geht's los, die altehrwürdige Riesen-Villa eine Erlebnis-Ausstellung zum Thema rundes, und, man höre und staune, auch eckiges Leder. "Faszination Fußball" ...

Weiter lesen "Völker, hört die Signale!" »

29.03.06

Gedanken eines polnischen Taxifahrers über englische Fahrgäste zur WM ...


„Ich verstehe nicht diese Engländer und ihre komische Königin. Sie sind drei Mal am Tag betrunken, mindestens. Also die Leute, nicht die Königin. Wenn sie Urlaub haben, sie sind ganzen Tag betrunken, immerzu. Wir Polen sind anders. Wir sind nur einmal am Tag betrunken. Abends. Auch im Urlaub. Wir trinken viel, aber nur abends. Und wenn wir kotzen, dann zuhause und in Eimer oder in Garten. Aber in eigenen Garten, nicht in fremdes Taxi. Das ist Kultur.“

Wer dieses merkwürdige Zitat in einen Zusammenhang bringen möchte, der lese bitte den dazugehörigen Beitrag bei Lyssa. Kultureller "mashup" im Taxi - ein erfreulicher Effekt der WM im eigenen Land.

24.03.06

Konflikt, Konflikt, Konflikt! Klinsi und seine Kritiker ...

So, ich bin hier jetzt wohl als eine Art Antagonist zum Namen dieses Blogs aufgefordert, mitzuschreiben. Wohlan, jeder muß wissen, wen er zu was einlädt. Aber wie verkünden all die schlauen Lehrer für Kreatives Schreiben in ihren "Wie schreibe ich einen verdammt guten Roman?" und "Wie schreibe ich ein Drehbuch?"-Manuals für mediale Massenware? "Es gibt drei Regeln für eine spannungsgeladene Erzählweise: Konflikt, Konflikt, Konflikt! "

Genau das macht die Blutgrätsche inmitten eines ansonsten lauen Spiels ja so unterhaltsam. Und ebenso erklärt sich die spannungssteigernde Rolle schlechter Schiedsrichter, von denen gerade Regionalligen proppevoll sind: Um Entertaiment wirklich zu vollbringen, sollte man z.B. EMPÖREN. So wird der Zuschauer dann ganz viel Emotionen los, die er woanders eh nicht brauchen kann.

Da andere Autoren hier schon heldenhaft die Protagonisten-Rolle spielen, die das Super-Subjekt Nationalmannschaft als aktive Hauptfigur, die ein Ziel gegen alle Widerstände unbedingt erreichen will, unterstützen, spiele ich jetzt den Bösewicht und schlage mich ganz auf die Seite der Widerstände.

Heutiger Gegenstand der Beschimpfung: Klinsi und seine Kritiker. Die nerven ja alle beide. Da wird jemand Bundestrainer und wundert sich darüber, daß die Presse über ihn herfällt, wenn seine Mannschaft sich blamiert. Und nutzt die erste Gelegenheit, nämlich einen eher glücklichen Sieg, um - Konter - ein mit Positive-Thinking-Floskeln gekreuztes "Sag mir, wo Du stehst!" zu züchten. Winterhart ist diese neue Kreation mit Sicherheit nicht, und eigentlich hat er ja statt des FDJ-Oktoberclub-Mottos "Sag mir wo Du stehst" auch "Ich weiß, wo ihr steht!" gesagt.

Wörtlich: "Was sich in den letzten Wochen abgespielt hat, war teilweise unter der Respektgrenze und hat uns ...

Weiter lesen "Konflikt, Konflikt, Konflikt! Klinsi und seine Kritiker ..." »


Mit freundlicher Unterstützung durch:
ringfahndung.de