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Von nix kommt nix: Selbstbestimmung, Teil 1

Man, Man, Man. Die liberale Diskurspolizei betet ihre Dogmen einem Kanon gleich nach und schreitet prompt ein, wenn's gilt, Denken zu unterbinden. Aktuelles Beispiel: Die Kommentare zu einem Eintrag von Dr. Dean. Dieser hat das folgende Zitat von Hannah Arendt zur Diskussion gestellt:


"Ursprünglich erfahre ich Freiheit im Verkehr mit anderen und nicht im Verkehr mit mir selbst. Frei SEIN können Menschen nur in Bezug aufeinander, also nur im Bereich des Politischen und des Handelns; nur dort erfahren sie, was Freiheit positiv ist und dass sie mehr ist als ein Nichtgezwungen-werden."

Weitere Elemente zählt er auf, die zu einem Begriff der "positiven Freiheit" führen könnten, die jenem der von Isiah Berlin verkündeten der "Negativen Freiheit" entgegenstünde. Und, wer hätte das gedacht, Entgegnungen wie die folgenden folgen prompt:

Karsten:

"Ich halte den Versuch, den Begriff Freiheit auf Felder auszudehnen, die außerhalb der Abwesenheit von Zwang liegen für falsch."

Mathias B:


"Leider muss man wieder feststellen, daß "die Freiheit" wieder mal als "negative Freiheit" bezeichnet und Abhängigkeitsverhältnisse in den Freiheitsbegriff miteinbezogen werden.

Materieller Wohlstand und Freiheit vor Not sind in dem Sinne überhaupt keine Freiheitsquellen sondern Ansprüche auf Leistungen von anderen und stellen höchstens ein Abhängigkeitsverhältnis dar. Als Beispiel könnte man den wohlversorgten Haussklaven eines Großgrundbesitzers erwähnen, der zwar über materiellen Wohlstand verfügt, der aber keineswegs über (negative) Freiheit verfügt."

Und, etwas besser:

"Individiuelle Selbstbestimmung unabhängig vom willkürlichen Zwang anderer Menschen oder Menschengruppen."

Rayson:

"Es wäre in meinen Augen eine Begriffsverwirrung und -inflationierung, die Lösung des Problems der Ressourcenknappheit unter Freiheitsaspekten zu diskutieren. Da bin ich ganz bei Benny und Matthias.

Aber auch bei Karsten. Denn wenn wir einmal geklärt haben, was Freiheit ist, was sie ausmacht und was sie bedroht, dann können wir auch über Einschränkungen von Freiheit nachdenken. Nur bitte nicht zuviel."

Na, dann fragt sich ja doch, wer hier eigentlich verwirrrt - und inflationiert, was ja immer auch Entwertung durch zu häufige Wiederholung eines Produktionsvorganges bedeutet. Weiter hilft im flotten Reigen des mythischen Wiederholungszwangs ein Kommentar ...

... von Thaleia, die darauf hinweist, daß das Konzept von Hannah Arendt sich vor Hintergrund der Auseinandersetzung mit der antiken Polis entfalte. Und das ist ja wahr: Man kann ja nicht einfach bei Locke anfangen, zu diskutieren.

Insofern ist's auch schlicht falsch, was Karsten hier schreibt, daß nämlich das Konzept negativer Freiheit das ältere sei. Samt und sonders alle Vertreter eines Konzepts der positiven Freiheit gründen ihre Argumentation in der Auseinandersetzung mit Aristoteteles oder Kant, so auch Hannah Arendt, und das hat einen Grund: Sie argumentieren je unterschiedlich aus der Perspektive eines Konzeptes der praktischen Vernunft.

Die Hayek-etc.-Apologten folgen hingegen faktisch einem Irrationalismus, der bezeichnenderweise einem negativen Heideggerianismus nach der Kehre ähnelt: Ein spontan sich vollziehendes Sein (spontane Ordnung) sei supi, nur habe man auch von dieser sich als Dasein, Subjekt, Mensch, Individuum nun gerade nicht bestimmen zu lassen. Was man stattdessen tut, das können sie noch nicht mal denken ... dann doch lieber zum Heidegger aus "Sein und Zeit" zurück-kehren, die Formel vom Dasein als jenem Seienden, dem es in seinem Sein um dieses Sein selbst geht wieder aufgreifen und dann die Frage stellen, wie man das eigentlich tut.

Und dazu muß man dann zunächst 3 Fragen auseinanderhalten, die in all den Zitaten - außer jenem von Thaleia - schlicht durcheinander gehen:

1.) Wie werde ich selbstbestimmt?
2.) Was ist politische Freiheit
3.) Was heißt es, frei zu handeln?

zu 1.) Das, was Mathias B. da schreibt:

"Individuelle Selbstbestimmung unabhängig vom willkürlichen Zwang anderer Menschen oder Menschengruppen."

wende man mal auf die Kindererziehung an. Das ist das Konzept der antiautoritären Kinderläden, nicht erst seit der Rütli-Schule ein viel diskutiertes Thema. "Schreiben lernen? Nö, das ist willkürlicher Zwang!" - das würde ja noch nicht einmal Mathias B. in's FDP-Programm zur Optimierung des Schulwesens schreiben.

Ein genetischer Interpersonalismus, der wohl selbst bei diesen transzendental-empirischen Doubelttenstrukturen wie Chomskys generativer Grammatik, bei der mir Sprache durch soziale Stimuli "wächst" wie ein Organ, noch gilt, ist wohl unabweisbar. Die Behauptung also, daß ich erst in interperonalen Prozessen so etwas wie "ich selbst" werde. Ich kann mich nicht aus mir selbst heraus erzeugen, und genau das besagt das Hannah Arendts Zitat zunächst, immerhin steht da "ursprünglich". Welche Implikationen das dann für ein Erwachsenenleben hat, das wäre die Anschlußfrage. Dazu mehr unter 3.)

zu 2.) Die Diskussion rund um "Negative Freiheit" bezieht sich ja eigentlich auf dieses Feld - jenes der politisches Freiheit. Was ja etwas anderes ist, als die Frage, mit welchen Mittel auch immer ich Freiheit als solche zu expliziere. Und es ist schlicht unsinnig, einen reinen Begriff "negativer Freiheit" zur formulieren - weil von nix nix kommt. Selbst das Erdloch, in das man sich verkriechen könnte, setzt die Erde vorraus. Auch die Privtateigentumstheoretiker begreifen dieses als Vorraussetzung negativer Freiheit, was bereits ein Begriff positiver Freiheit ist. Es gibt einfach kein vorraussetzungsfreies Handeln, und da, wo Möglichkeitsbedingungen in's Spiel kommen, auch politische Möglichkeitsbedingungen, ist es schon kein Konzept negativer Freiheit mehr.

Das ist alles kein Argument gegen die Kritik staatlichen Zwangs. Das präzisiert jedoch die Diskussion: Welche Vorraussetzungen wollen wir vom Staat, welche von der Freundin oder dem Chef oder der Börse oder wasweißich gewhrt bekommen. All das ist jedoch immer die Vorstellung der Formlierung eines Rahmens, in dem sich ein Möglichkeitsspektrum erschließt, und eine Einschränkung dieses Spektrums durch den Staat kann man dann ggf. kritisieren. Oder aber fordern, das politsche System sei dazu da, ein Minimum von Möglichkeiten allen gleichermaßen zuzugestehen. Z.B. den Schutz des Privateigentums.

Hannah Ahrendts Philosophie ist nun ein Versuch, einen solchen Rahmen handlungstheoretisch in Auseinandersetzung mit der Polis zu definieren. Raysons Diktum der Ressourcenknappheit ist eine ander Möglichkeit, Handlungsvoraussetzungen zu definieren. Und da gibt's noch andere. Man ist bei einer solchen Problembeschreibung nur ganz woanders angekommen als bei einer Diskussion "positive" versus "negative Freiheit" oder "Staat als Zwang" versus "Freiheit": Wer so am Staate klebt, daß er sich nur frei fühlen kann, wenn dieser ihn gerade mal zu nix zwingt - sorry, aber der ist 'ne arme Sau.

3.) Weil er nicht vernünftig sein will und deshalb auch gar nicht frei sein kann. Das ist ja die eigentliche Pointe der Aristoteliker: Sie gehen davon aus,

a.) daß eine gemeinsame Vorstellung des Guten, das handelnd man mit Anderen anstrebt, den "sozialen Kitt" bereitstellt, eine Gemeinschaft also ausmacht. Das kann man mit guten Gründen kritisieren, bemerkenswert ist, daß die Hayekaner und Popperianer in dieser Hinsicht eben auch Aristoteliker sind, die sagen, unsere Vorstellung des Guten ist die Abwesenheit von Knechtschaft und ein freies Spiel der ökonomischen Kräfte, denn nur ein solcher Rahmen ermöglicht individuelle Freiheit. Das ist sozusagen eine Bestimmung der positiven Freiheit - Handlungsmöglichkeiten - durch die Abwesenheit von etwas, damit alles gut werde. Diese Handlungsmöglichkeit selbst lassen sie jedoch unbestimmt, und da hat Mathias B. sich aus Versehen gleich zwei mal verraten:

"Individuelle Selbstbestimmung unabhängig von willkürlichem Zwang."

Da hat sich das Wörtchen "Willkür" eingeschlichen. Noch nicht einmal die härtesten Verfechter z.B. des Sozialstaates wollen irgendwen willkürlich zu irgendetwas zwingen. Die behaupten dafür gute Gründe. Und denen kann man dann sinnvoll widersprechen.

Willkür ist das Kennzeichen von Terrorregimen - in einer Demokratie wird idealerweise über den richtigen Weg gestritten. Wenn Macht um ihrer selbst willen dann an die Stelle von Gründen tritt, was auch in Demokratien vorkommt, häufig sogar, dann betritt zwar nicht gleich Willkür die Bühne, aber die Art von Gründen ist eine andere.

Man kann nun mit Hayek sagen, daß Demokratie eben nicht der optimale, politische Rahmen sei, der maximale Handlungsmöglichkeiten erschlösse. Dann wären es aber immer noch andere Diskussions- und Einigungsprozesse, von mir aus in wechselnden "Gemeinschaften" von Fall zu Fall, je nach Problem, die kooperatives Handeln ermöglichen. Man baue eine Gartenlaube: Dann ermöglicht mir der, der das Rankgitter zu bauen in der Lage ist, das Pflanzen der Clematis. Das geht's dann eben gar nicht um die Freiheit von äußerem Zwang, sondern darum, wie man zusammen etwas mit guten Gründen zustande bringt. Ein reiner Begriff negativer Freiheit kann Handlungsmöglichkeiten in Interaktion mit anderen in dieser Form gar nicht denken. Deshalb vertritt ihn ja in Wirklichkeit auch niemand außer jenen, die in Diskussionen sich als die tollsten Liberalen ausweisen wollen.

b.) Und, was ist das alles? Praktische Vernunft - begründestes Handeln. Gründe sind selbst Handlungsvorraussetzung, und genau hier setzen ja alle Verfechter von Konzepten positiver Freiheit von Aristoteles über Kant über Hannah Arendt bis Habermas und Sen an.

Sen's Konzeption ist eine, die zeigen will, daß bestimmte politisch-gesellschaftliche Vorraussetzungen gegeben sein müssen, damit man überhaupt die Fähigkeit erwirbt, am Spiel des Begründens teilzunehmen. Kant formuliert den Kategorischen Imperativ als Begründungsmodus von Handlungen. Habermas rekontruiert die Regeln, denen die Prozesse Begründens selbst folgen. Hannah Arendt hat in ihrem >Spätwerk versucht aufzuzeigen, wie man aus der Kantisches Urteilskraft Begrümndungsmodi gewinnen kann, die sich dem Dogmatismus und dem Doktrinären entziehen und sich stattdessen auf die Welt, die Sache und die Menschen wirklich einlassen.

Was ist es denn, was mich bestimmt, wenn ich selbstbestimmt handel? Eine von Fall zu Fall andere Art von Gründen, nicht "das Selbst".

Womit man dann bei Raysons Forderung angekommen wäre, nämlich zunächst einmal zu bestimmen, was denn Freiheit sei. Diese ist die Fähigkeit, begründet zu handeln. Alles andere wäre ein schlichtes Geschehen, kein Handeln.

Wenn jedoch Gründe es sind, die uns motivieren, dies oder das zu tun, ja, die Handlungen verursachen, dann ist da immer schon eine Handlungsvorraussetzung und Freiheit immer schon postiv. Was man mit diesem Vermögen dann anfängt, das ist dann die politische Anschlußfrage.

Das ist eigentlich trivial, aber diese ganze Diskussion von liberaler Seite dient ja auch ausschließlich dazu, aus Gründen der Diskurshoheit dem gegenüber immer das böse Wort "Zwang" rüberschieben zu wollen. Kurzgefaßt:

"Praktische Freiheit - hier einmal gleich gesetzt mit dem Freiwilligen bei Aristoteles - ist (Kant und Aristoteles) zufolge nicht bereits dort realisiert, wo äußerer Zwang entfällt, sondern erst dann, wenn die Vernunft selbst das Handeln bestimmt."

(Schnädelbach, Herbert, Vermutungen über die Willensfreiheit, in: ders., vernunft und Geschichte, Frankfurt/M. 1987, S. 106)

Und:


"Gründe als propositionale Gehalte vernünftiger Argumente lassen sich nur vom Gebrauch her verstehen, der in Sprachspielen, die zugelcih Lebensformen sind, nach regeln von ihnen gemacht wird. Rationalität muß somit auh als Kompetenz der regelgerechten Teilnhame an solchen Lebensformen interpretiert werden, und die ist ohne kausale Wirksamkeit gar nicht denkbar: wer in diesen Sprachspielen nicht bewirken kann, der kann auch nicht mitspielen."

(Schnädelbach, Herbert, a.a.O. S. 114)

So die Anwendung der Wittensteinschen Sprachspieltheorie, und wenn man all das erst mal begriffen hat, kann man auch diskutieren, welche Implikationen dieses für politisches Handeln hat.

Wie man auf einem solchen Wege einen umfassenden Begriff von Selbstbestimmung als einem praktischen Sich-zu.Sich-und-zu-Anderen-Verhaltens gewinnen kann, das hat eindrucksvoll Ernst Tugendhat in "Selbstbewußtsein und Selbstbestimmung" geziegt. Mit sprachanalyitischen Mitteln der Heideggerschen Formel, daß das Dasein jenes Seiende sei, dem es in seinem Sein um dieses Sein selbst geht, neues Gewicht zu verleihen - daß das geht, das sei dann demnächst gezeigt ...

Kommentare

Also bitte. Da versucht man in einer - wie sich im Nachhinein herausstellt: völlig überflüssigen - Geste des guten Willens einer Einladung von Dean zu folgen und mitzudiskutieren, und dann kommst du und stellst das Äußern einer Meinung unter den Verdacht der Zwangsausübung?

*kopfschüttel*

@Rayson:

Ja, ungefähr solche Antworten meinte ich mit "Diskurspolizei".

Die ja nicht unmittelbar zwingt, sondern das Sagbare vom Unsagbaren in klar umrissenen Diskursformationen scheidet und sofort einschreitet, wenn diese Scheidungslinien dann jemand anzuzweifeln wagt ...

Vielleicht ist Dir aber aufgefallen, daß ich Dein Statement durchaus differenziert behandelt habe ...

Wie oft ich in den letzten Monaten unter Verdacht der Zwangsausübung und noch viel gemeinerer Dinge gestellt wurde, kann ich schon gar nicht zählen. Wenn ich da jedes Mal beleidigt wäre ...

*kopfschüttel*

"sofort einschreitet, wenn diese Scheidungslinien dann jemand anzuzweifeln wagt"

Hä? Jemand stellt etwas zur Diskussion, meinetwegen auch das "Anzweifeln einer Scheidungslinie". Dieser jemand fordert dann auch noch jemand anderen auf, von dem er weiß, dass er eine andere Position vertritt, an der Diskussion teilzunehmen, und wenn der das dann tut, dann ist das "Einschreiten einer Diskurspolizei"?

Mit solchen Sprüchen kann man jede kontroverse Diskussion abblocken.

Ich bin übrigens nicht beleidigt, nur erstaunt.

@Rayson:

Nein, das Problem besteht einfach darin, daß überhaupt niemand wirklich auf Deans Statements und Argumente eingegangen ist(Du ja auf meinen konstruktiven Teil da oben übrigens auch nicht. Da habe ich gestern immerhin den ganzen Abend mir den Schnädelbach-Aufsatz noch mal für durchgelesen).

Stattdessen werden die altbekannten Positionen einfach daneben hingestellt, also die, die man eh in jeder Diskussion varriiert: Wahrer Liberalismus sei eben x, y und z.

Das ist insofern ein Prozeß der "Diskurspolizei", da's halt immer genau diese 2, 3 Antworten sind, ganz egal, ob man bei Freilich oder bei euch diskutiert oder woauchimmer(Statler geht am differenziertesten da ran, den nehme ich mal aus). Und diese Positionen stehen dann da wie Palisaden und nix dringt durch ... im Sinne der genannten Scheidelinie.

Jetzt nicht Durchdringen im Sinne des Überzeugens, muß ja nicht sein, habe es ja gerne kontrovers - aber 'n Austausch von Gründen ist das nicht ... mich frustriert das. Eine kontroverse Diskussion ist das ja gar nicht.

zum thema diskurshoheit und Big W's sprachspiele:

j. mitterer hat mit "die flucht aus der beliebigkeit" noch einmal in die Kerbe gehauen.

eine fundgrube für kompakte, blog-kompatible zitate mit garantierter wirkung.

@b. elektron:

J. Mitterer? Kenne ich gar nicht ...

die tp kritik ist etwas blumig, bedenkt man, was seit protagoras et al. zu dem thema schon gesagt wurde, aber das buch ist cool, und wie gesgt durch die thesen-form sehr blog-geeignet

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7699/1.html

Merci bien!!! Den behalte ich mal im Auge!

noch ein gedanke zur "diskurspolizei": big W, arendt, mitterer et al. "schneiden in beide richtungen"

oder passend zur wm und zu pauli *g*
statt "abseits" zu rufen und richtung schiri zu fuchteln lieber zum ball gehen und den gegenstoss einleiten

aber was rede ich...

@MomoRules

Was soll man machen, wenn es da wirklich grundlegende Unterschiede gibt?

Ich lehne die Ausdehnung des Freiheitsbegriffs zum Beispiel auf die Versorgung mit Ressourcen einfach als nicht hilfreich und Einfallstor zu einem Konzept ab, das ich letztlich als freiheitsbedrohend einstufe. Punktum.

Ich verliere vielleicht noch ein paar mehr Worte dazu, sobald ich mehr Zeit habe. Heute war das definitiv nicht der Fall, weswegen ich auch nicht aufs Inhaltliche bei dir eingegangen bin.

Aber ein Entgegenkommen im Freiheitsbegriff wird es da nicht geben, sondern eine klare Abgrenzung. Das muss ja auch mal legitim sein.

Nur noch eins vorweg: Du kannst dich auch deswegen so schön entrüsten, weil du selbst mit den von uns zitierten Aussagen wieder Strohmänner verbindest, auf die du dann einschlagen kannst. Dass Interaktion und negative Freiheit z.B. zusammen "nicht denkbar" wären, halte ich schlicht und einfach für völlig falsch, weil das Gegenteil der Fall ist.

@Rayson:

Wenn Du das - und die Anderen auch - denn mal begründen würdest, anstatt einfach so zu behaupten, dann wäre das ja schon mal was. Ebenso eine Erläuterung, wie Du praktische Vernunft rein negativ bestimmen möchtest ... das geht wahrscheinlich nur, wenn man sich auf Adornos negative Dialektik beruft. Aber verkappte Hegelianer seid ihr ja eh ;-) ...

Ist ja keine Frage des Entgegenkommens oder der Abgrenzung, sondern einer sinnvollen Beschreibung von Welt (wobei die Behauptung der Differenz von Beschriebung und Welt ja schon fehlerhaft sei, habe ich ja gestern abend Dank B. Electron noch gelernt ;-) ...)

Das mit den Strohmännern stimmt nicht, ich belege ja.

Aber jetzt mal Schluß mit "Abseits" rufen - und das nächste Tor einleiten. Wenn niemand auf die Argumente eingeht, sondern stattdessen Strohmänner behauptet (schon wieder ein Ausweichmanöver), hat man ja meistens Recht.

Nun, ich für meinen Teil hatte nicht die Absicht, auf Deans Beitrag inhaltlich einzugehen. Er selbst aber hatte auf einen Artikel bei mir verwiesen, den ich kurz in seiner Kommentarspalte umreißen wollte, das war alles.

@Karsten:

Nur, daß es Dir in dem Artikel auch nicht gelungen ist, "positive Freiheit" zu "widerlegen", behaupte ich jetzt einfach mal.

Ansonsten sorry, daß ein Trackback fehl lief, also zum falschen Eintrag - hatte Deine Seite allgemein anlinken wollen, und dieses eigenwillige Programm hier hat dann Trackback einfach zum aktuellsten Eintrag geschickt ...

MomoRules, schönen Dank dafür, den Diskussionsfaden um den Begriff der Freiheit ergriffen zu haben, und auch dafür, dass Du einige Worte gefunden hast, nach denen ich noch gesucht hatte.

"Aber ein Entgegenkommen im Freiheitsbegriff wird es da nicht geben, sondern eine klare Abgrenzung."

Was soll denn das, Rayson? Wozu "Abgrenzung", und warum nicht einfach Dialog?

So etwas wie "Diskurspolizei", "Weltbild-Grenzschutz" ging mir nämlich auch durch den Kopf..., obwohl dies jeweils natürlich zu harte Worte sind. Zu harte Worte für ein *inhaltliches* Abwürgen (so kam es mir vor) der Diskussion, z.B. durch eifriges Aufschütten des ideologischen Grenzwalles, frei nach dem Motto:

"negative Freiheit gut, positive Freiheit böse".

Darüber hätte man ohne Grenzwall diskutieren können:

Ob es Freiheiten gibt, die in ihrem Charakter gleichermaßen "postiv" wie "negativ" sind.

Die gegenseitige Interdependenz (!), aber auch das Konkurrenzverhältnis der jeweiligen Freiheitsquellen wäre z.B. eine interessante Diskussion gewesen, aber auch, inwieweit und wann sich positive und negative Freiheiten gegenseitig bedingen.

Oder die Frage, ab welchem Punkt die Bemühung um "mehr Freiheit" scheitern muss.

Es gibt jedoch einen sachlichen Grund, warum der humorvoll-ernste Begriff "Diskurspolizei" m.E. zu kurz greift:

Ich meine, dass die Ideologisierung (und: eigentlich Aushöhlung!) des Freiheitsbegriffs u.a. bei den Wirtschaftsliberalen schon so weit fortgeschritten ist, dass ein Gespräch über den Inhalt des Freiheitsbegriffs schwer fällt.

Wirklich schwer.

(zum Beispiel: Was führt konkret dazu, dass *DU* Dich freier fühlst? Was be-freit eine Gesellschaft? Was be-freit mich? Inwieweit werden damit Freiheiten anderer oder der Gesellschaft berührt?)

Deshalb, auch zur Überwindung der ideologischen Grenzwälle halte ich eine Orientierung am Begriff der "Wahlmöglichkeit" für zentral, denn dies betrifft "negative" wie "postive" Freiheiten immer gleichzeitig.

Was soll eine "liberale" Freiheitslithurgie ohne inhaltliche Ausgestaltung, Behauptung von "Freiheit" statt der Betrachtung realer Verhältnisse bwz. das Abfeiern bloßer Formeln?

(und in dieser erstarrenden Formel-Lithurgie sind wir schon mitten in der Art und Weise, wie totalitäre Systeme und Ideologien sich vor Kritik und freiheitlichem Dialog abgesichert haben!)

Interessant ist in meinen Augen dann auch, dass bestimmte Freiheiten (und auch: gesellschaftliche, individuelle Bemühungen darum) relativ einfach erreichbar sind, also ohne (!) das Schreckgespenst eines sklerotischen Sozialstaats.

Darüber lohnt zu sprechen, zum Beispiel über Bildung als Freiheitsquelle. Ist es wirklich so, dass "freie" Bildung im Sinne einer vollständigen Privatisierung freier ist und zu mehr Freiheit führt? Oder gibt es eventuell doch einen Begriff von Teilhabe, der unmittelbar mit Freiheit verbunden ist?

Oder gehen wir einmal in das Nicht-Staatliche, was auch Thaleia angeprochen hat:

Ein bestimmtes Maß an Rücksicht (z.B. aufgrund gesellschaftlicher Konvention) kann insgesamt die Freiheit erhöhen (z.B. der Verzicht auf ein feindseliges Meinungsklima), während andere Konventionen in ein "gut gemeint" umschlagen und das gesellschaftliche und invividuelle Maß an Freiheit eher herab setzen.

Das wäre eine interessante Diskussion gewesen.

Alle diese Feinheiten und Inhalte werden im Freiheitsdiskurs der Hayekianer ausgeblendet. Was *tatsächlich* geschieht, scheint innerhalb dieser Weltanschauung gleichgültig zu sein, und genau das ist es dann m.E. auch, was das Gespräch schwierig macht, einfach, weil es den Hayekianern an Grundlagen, an Kenntnis des Wesens der Freiheit fehlt!

Ich zitiere Horst Friedrich Wünsche:

"Das liberale Bemühen dürfe sich nicht im immer wiederholten Bekenntnis zur Freiheit erschöpfen. Der Liberalismus sei keine Sekte, die mit dem lauten Absingen einer vorgegebenen Litanei zufrieden sein kann. (...) Es gibt in allen neoliberalen Positionen – so verschieden sie sein mögen – ein Gemeinsames, nämlich den unaufgelösten Widerspruch zwischen Gewährleistung und Begrenzung von Freiheit. Ich halte das für eine weitreichende und erschütternde Feststellung. Sie besagt: Die Freiheitsapostel [der Neoliberalen] haben keine klare Vorstellung von Freiheit. Sie predigen, aber sie wissen nicht genau, was sie sagen. Sie betören viele, aber ihre Botschaft ist prekär.“

(Und Horst Friedrich Wünsche war noch nicht einmal linksliberal...)

Die Zunahme individueller und sozialer Wahlmöglichkeiten beruht ja schließlich SOWOHL in Freiheit von Zwang ALS AUCH im Angebot von Wahlmöglichkeiten. Was nützt Dir die perfekte "negative" Freiheit, ohne Zwang auswählen zu können, wenn Du nicht zum Auswählen hast?

Mit einer bloßen, schnittfesten Unterscheidung zwischen zwei Freiheitstypen ist hier, sorry, nichts erreicht. Den Ansatz, nach den konkreten Freiheitsquellen zu fragen, halte ich für weitaus produktiver.

Dann nämlich erst kommt man dazu, die Interdepependenzen und Konkurrenenzen genauer zu erfassen, und auch die Frage nach der civitas humana, also, wo sich Staat und Gesellschaft darum bemühen sollten, und wo nicht.

In einer civitas humana sollte es darum gehen, dass die Individuen freier bzw. be-freit sind, dort verbindet sich eine "lebenswerte Gesellschaft" mit einer "freien Gesellschaft".

Im Übrigen bedanke ich mich u.a. bei Rayson, Karsten, Matthias B., A.H.G.G., Thalaia, Benny, Crazumble, für die Teilnahme und Fortsetzung der nicht immer ganz einfachen Diskussion.

Die Verweigerung von Dialog, ideologisierte Nicht-Eingehen auf die Angabe von Gründen, ist in meinen Augen unfreiheitlich.

@Dr. Dean:

Vorweg sei noch mal geschickt, daß ich diese Statler-"Verballhornung" (jetzt sehr verharmlosend formuliert) trotz späterer Korrektur beim Rebellmarkt wirklich außerordentlich daneben fand, übrigens ebenso dies weitere Herumreiten auf den ehemaligen Verlinkungen.

Die habe ich zwar auch nie verstanden, auch dieses Nockherberg-Treffen wirklich sowas von überhaupt nicht verstanden, weil die ehemals Verlinkten eben wirklich jenseits jeder Diskussionsfähigkeit sich bewegen, und das nicht erst seit gestern.

Aber das geht den ehemals Verlinkenden, glaube ich, mittlerweile selber so, man korrigiere mich, daß sie's wahrscheinlich selbst nicht mehr verstehen.

Kann aber angesichts Deiner zwei Gesichter auf zwei verschiedenen Bühnen Rayson schon verstehen. Mußte ich jetzt nur loswerden.

Aber zum Thema:

"Wahlfreiheit" ist vielleicht hinsichtlich eines Begriffs politischer Freiheit so, wie Du's schilderst, ein Ansatzpunkt, aber genau das fordern ja auch die Hayekaner, teilweise zu Recht: Z.B. die Wahl zwischen lauter verschiedenen Privatversicherungen in der Krankenversicherung statt eines partiellen Zwangs zur gesetzlichen. Die Wahl, wie man für den Fall der Arbeitslosigkeit vorsorgt etc. - all das ohne staatliche Systeme und Zwänge. Insofern potenziert das theoretisch schon die Wahlfreiheit, wenn man so will, was sie fordern.

Daß dabei welche auf der Strecke blieben, die mangels ökonomischer Basis dann eben gar nicht mitspielen dürfen, wollen sie durch minimale Grundsicherung abfangen. So minmal, daß die Menschen wieder "Eigenverantwortung lernen" würden. Sie gehen zudem davon aus, daß Wachstum und Wirtschaft bei einer solchen Nicht-Gestaltung von Gesellschaft eben auch wieder anspringen würden und so z.B. die Arbeitslosigkeit sänke, somit weit weniger auf der Strecke blieben als aktuell.

Wahlfreiheit, einfach so, ist also ein Modell, das sich prächtig mit einem Konzept negativer Freiheit verträgt.

Verräterisch ist freilich wieder ein Begriff wie "Eigenverantwortung". Wie verantworte ich, was ich tue, im Rahmen negativer Freiheit?

Da kommt dann eben die praktische Vernunft als Handlungsursache in's Spiel, und die kann man beim besten Willen nicht negativ auszeichnen dann, wenn man nicht im Bereich politischer Freiheit verbleibt, sondern eben die Frage nach Freiheit ganz grundsätzlich stellt, was dann aber notwendig auch Konsequenzen für den Begriff des Politischen hat. So daß jener, der auf "negativer Freiheit" basiert, dann auch nicht mehr haltbar ist. Das ist ja das Thema von Hannah Arendt, wenn ich's recht verstehe.

Da Gründe und Überzeugungen motivieren, bei Donald Davidson sogar als Ursachen von Handlungen auftreten (das kann übrigens auch die Überzeugung sein, jemanden zu liben oder der Emphatie zu folgen), hat man auch hier anzusetzen, wenn man über Freiheit redet. Das ist jeder Wahl vorgängig - und sei's auch nur der Grund, daß ich jetzt gerade in diesem Moment mehr Lust auf Himbeer-Eis habe als als auf Straciatella.

Und wenn man Freiheit als ein Gründen folgen begreift, kommt man um's Argumentieren nicht mehr herum - z.B. jenes, ob es denn sinnvoll ist, ein staatliches Bildungssystem zu unterhalten oder auch nicht.

Das ist dann aber eine ganze andere Basis als diese permament destruktiv-negativ ansetzenden Geschichten. "Freiheit von Zwang" kann dann als Argument in der Debatte fungieren, aber noch nicht Freiheit als solche explizieren.

Ich vermute, daß das der Grund ist, warum niemand wirklich in die Debatte einsteigt - faktisch operiert kein einziger Verfechter der "negativen Freiheit" im Rahmen dieser, dann dürfte er noch mal darüber schreiben. Deshalb ist ja auch keiner der Verfechter in Wirklichkeit eine arme Sau, hat aber zur Stabilsierung der eigenen Weltsicht bestimmten Diskussionen auszuweichen, weil er sich sonst selbst widerlegt.

Das Bild mit der "Diskurspolizei" ist übrigens gar nicht boshaft gemeint, das ist ein üblicher Diskursmechanismus.

OT

Meine Satire war - obgleich als solche gekennzeichnet - sehr bösartig, das stimmt.

Es gab dafür drei Gründe. Erstens, eine gewisse Rachlust, denn auch Genosse Statler, hat sich mir gegenüber als wenig zimperlich gezeigt. Zweitens, und das ist der bedeutendere Grund, reagiere ich allergisch, wenn Liberalismus und Anti-Toleranz verrührt werden, wie dies Statler u.a. über die Blogroll und seine Internetaktivitäten getan hat.

Wäre ein ein bloßer Dämel, würde ich es ihm nicht krumm nehmen, aber genau das ist ja das Problem: Er ist kein Dämel.

Gegenstimme und Geisteswelt werden nach wie vor von ihm gefeatured. Ich mag als Liberaler weder Rassisten, noch Islamohysteriker - und auch ein aufgeklebtes philosemitisches Etikettchen ändert das nicht, nicht einen einzigen Millimeter, trotz meiner Herkunft.

Gegenüber Steigbügelhaltern bei der Verbreitung von Hassideologien reagiere ich intolerant. Das hat auch ganz direkt mit meinem dritten Grund zu tun:

http://dermorgen.blogspot.com/2006/04/hitler-und-die-historische-schuld-des.html

Im direkten Umgang mit Statler kann ich mich mäßigen, in Zukunft sogar deutlich einfacher als bislang, aber die Gefährlichkeit einer Verbindung von Neocon-Ideologie und Liberalismus halte ich dennoch für sehr hoch.

Das entschuldigt natürlich nicht, wenn ich deutlich übertreibe, aber ich denke, ich habe auch dort, unmittelbar, deutlich gemacht, dass ich Statler nicht für "SS" halte.

Gemessen an seinen politischen Freunden, z.B. die FNS-Zöglinge FDOG-Berlin, die *ständig* und unentschuldigt z.B. Pazifismus oder andere politische Gegner zu "SS" und Antisemiten erklären, und zwar höchst ernst gemeint, war meine einzelne, satirisch gemeinte Übertreibung m.E. eher harmlos.

Was den ca. 2 1/2 Stunden lang im Netz gestandenen Fehler dennoch nicht entschuldigt. Keine Frage.

@Dr. Dean:

Ist somit auch für mich erledigt, ich habe da ein anderes Verhältnis zu Statler und nehme ihn auch anders wahr, aber hinsichtlich dessen müssen wir zwei uns ja weiß Gott nicht einig sein. Hinsichtlich der von Dir sonst genannten Blogs sind wir uns ja sehr einig ;-) ...

Ich hatte in der Tat auch lange die Befürchtung, daß sich hierzulande eine Liaison zwischen Neocon und "neoliberal" nach US-Vorbild als politische Kraft ernsthaft etablieren könnte. Da bin ich inzwischen etwas entspannter ... hoffentlich zu Recht.

Insofern: Weiter an Freiheitsbegriffen arbeiten!

@momoRules

Hallo momo,

ich möchte dich bitten, mich nicht mit den Julis in Bonn oder der FDP in Verbindung zu bringen, da ich nicht Mitglied dieser Organisation bin. Also verzichte doch bitte darauf meinen Namen mit Weblinks zu dieser Partei zu versehen. Du verwechselst mich da wahrscheinlich mit irgend jemandem.

Ein wenig zu deinen Argumten.

"Da hat sich das Wörtchen "Willkür" eingeschlichen. Noch nicht einmal die härtesten Verfechter z.B. des Sozialstaates wollen irgendwen willkürlich zu irgendetwas zwingen."

Nein, momoRules. Das Wort hat sich nicht einfach so reingeschlichen. Dieses Wort steht mit voller Absicht dort. Es gibt nämlich auch Zwänge, die unwillkürlich auf einen wirken - die also nicht von anderen Menschen ganz bewußt auf einen ausgeübt werden - wie z.B. der Zwang, etwas essen zu müssen, damit man nicht verhungert.

"Willkür ist das Kennzeichen von Terrorregimen - in einer Demokratie wird idealerweise über den richtigen Weg gestritten."

Auch in einer Demokratie gibt es willkürlichen Zwang. Wenn du es nicht glaubst, dann schlage ich einfach mal vor deine Steuern nicht zu bezahlen, dann wirst du die Willkür eines demokratischen Staatswesens sehr schnell kennenlernen.

"Die liberale Diskurspolizei betet ihre Dogmen einem Kanon gleich nach und schreitet prompt ein, wenn's gilt, Denken zu unterbinden."

Das Hinterlegen einer ehrlichen Meinung in den Kommentaren eines Blogs hat mit Diskurspolizei und dem Erteilen von Denkverboten ja wohl überhaupt nichts zu tun. Also, was soll das.

Das in aller Kürze, wie ich gerade sehe, geht die Diskussion auf Raysons Blog eh gerade weiter.

@Mathias B.:

Sorry wegen der Julis, hatte gedacht, daß man bei denen landen würden, wenn man auf Deinen Namen bei den B.L.O.G.s klickt ...

"Willkür" heißt für mich: Unbegründet. Handeln ohne klar nachvollziehbare Kriterien. Da kommt zwar in Rechtsstaaten auch vor, ist aber nicht deren maßbegliches Prinzip. Und da, wo Begründung von Handlungen in's Spiel kommt,ist auch schon Schluß mit negativer Freiheit, so meine These.

Na, und das mit der Diskurspolizei habe ich ja bereits erläutert, was das soll ...

Ich freue mich über Trackbacks, echt. Aber dass dieser Artikel nun bei jedem meiner neuen Postings einen Trackback kriegt, das finde ich sch...on ziemlich blöd. Technischer Fehler? Absicht will ich dir sicher nich unterstellen, MomoRules...

@Karsten:

1000 Mal sorry! Das macht dieses Ding hier automatisch - und was der als Trackback-Info nimmt und was nicht, habe ich auch noch nicht begriffen. Ist aber, wie gesagt, vollautomatisch, Erik hat hier irgendwas eingestellt.

Und als ich gestern auf Mathias B. Wunsch hin die irrtümliche Juli-Verlinkung rausgenommen habe und der Artikel sich dann neu aufbaute, flutschte schon wieder eines zu Deinem aktuellsten Eintrag. Was eh kurios ist, weil ich gar nicht auf einen konkreten Artikel da oben gelinkt habe, sondern auf die Seite an sich. Irgendwie holt sich das dann Dein Blog in den je aktuellsten Eintrag.

Da ich an diesem Artikel aber auch wohl nix mehr mehr ändern werde, wird's auch nicht wieder vorkommen!

Kein Problem, das hatte ich mir ja so gedacht. Seltsam, normalerweise werden Trackbacks auf die Seite selbst von Blogsome's WordPress einfach ignoriert. Scheint eine seltsame Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Blogsoftwares zu sein...

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