03.12.07

alte Schule: Anstand online, Teil 1

Ich habe seit kurzem so ein neues finnisches Telefon, das alles kann inklusive wahrscheinlich Steuererklärung erstellen und den Müll rausbringen. Was es nicht kann: isync mit meinem Computer. Die Firma hat inzwischen einen Patch auf ihrer Homepage, den man herunterladen und auf dem Mac installieren kann. Nur funktionierte das bei mir immer noch nicht. Ich testete dann alternative Anwendungen von freundlichen Privatprogrammierern, die zwischen nix und 11$ kosten - und bei mir auch nicht funktionierten.
Schließlich landete ich bei einem (glaube ich) Engländer, dessen Software nach der Installation und Bezahlung ebenfalls nicht das machte, was sie sollte (mit meinem Telefon kommunizieren). Und hier kommt der schöne Teil: ich mailte ihm meine Fehlermeldungen und Spezifikationen und er bastelte mir tagelang jeden Tag ein bis zwei neue Versionen des Programms, bis es dann irgendwann an Tag 4 klappte! Mein Paypal-Geld hat er mir auch zurücküberwiesen. Dass er das so sportlich nahm und so zuverlässig war und nicht lockerließ, fand ich so toll, dass ich ihn jetzt mal im Internet loben muss.
Der Nebeneffekt ist, dass alle, die zufällig auch ein deutsches N95 haben und ein macbook pro mit System 10.4.11 und isync 2.4, oder sonstige neueren Handys und Macs, und ums verrecken diese Kisten nicht miteinander gepaart kriegen: es gibt Hoffnung!

Hier ist die Seite mit Pauls isync plugIns:

http://web.mac.com/the_reamer/S60/isync.html

27.11.07

Die Sesamstraße ist das Allergrößte!

man achte bitte auf das moschende Kid im roten Pulli!!

24.10.07

NPD darf zelten. Holiday Inn Dresden zeigt Zivilcourage!

großartig und gefunden beim tollen Blog BLACKprint:

DRESDEN. Es gibt sie anscheinend noch, die Zivilcourage. Die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen bekam zum Wochenende einen Brief mit folgendem Wortlaut:


"NPD Fraktion im Sächsischen Landtag
Herren H. Apfel und A. Delle
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Dresden, 18. Oktober 2007

Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden

Sehr geehrter Herr Apfel,
sehr geehrter Herr Delle,

wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.

Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.

In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen
MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG

Johannes H. Lohmeyer
Geschäftsführer


(via BLACKprint und hpd )

17.10.07

Kinderporno-Look: American Apparel ist uncool

Die MacherInnen der Modemarke American Apparel haben bisher immer darauf geachtet, besonders "ehrlich" rüberzukommen.
Jetzt ist daraus allerdings "eklig" geworden.

Eine fiese Anzeige ansehen, gescant von der Hipsterzeitung "Vice"

Neuerdings fahren sie eine Anzeigenkampagne, die sich klar an Kinderpornografie anlehnt.
Anscheinend finden sie Kinderpornos schick und sich selbst nicht angreifbar.

noch eine fiese Anzeige ansehen, gescannt von der "Vice", Quelle: American Apparel

Ich finde das ganze gar nicht mehr schick und rufe hiermit zum American-Apparel-Boykott auf. Ihr Leitspruch ist laut Homepage:

"American Apparel sets standards for the industry. We are innovative and successful but we also act in a socially and environmentally responsible way."

"Verantwortlich verhalten" können wir uns auch. Zum Beispiel mit einem deutlichen Boykott oder direktem Feedback auf den Look "ich bin 11-14 und möchte geschändet werden" in einer der vielen Filialen.

Hier kann man eine mail schreiben, zum Beispiel wie man die Anzeigen findet:

info@americanapparel.de
info@americanapparel.com


Oder hier an den US-Kundenservice:

http://americanapparel.net/contact/

Oder direkt an den US-Vertrieb:

Wholesale Customer Service, Pat Honda, Manager, Fax. (213) 201-3024, pat@americanapparel.net



********************** Für die KollegInnen von der Presse: ************


Dov Charney, der Gründer von American Apparel, wird in der deutschen Presse immer noch überwiegend als verschrobener Freigeist dargestellt - es gab aber zahlreiche Gerichtsprozesse wegen sexueller Nötigung gegen ihn, er hat sich wohl auch mal in einem Interview einen runtergeholt, "castet" seine Models gerne aus dem Fabrikpersonal und bezahlt sie angeblich dafür sehr schlecht, und bezeichnet laut Artikeln Frauen in Gegenwart seiner weiblichen Angestellten ganz gern mal als "Schlampe" oder "F***e" - usw. Das macht er zwar nicht erst seit gestern, aber es ist in Deutschland trotzdem kaum bekannt. Ein aktueller Hintergrund könnte sein: die neuen Kinderpornoanzeigen und neue Shops in Deutschland.

Vor lauter "Hip" wird anscheinend gern übersehen dass das ganze recht fies ist, und vielleicht interessiert das die ganzen Hipsters in Eurer Hörer-/Leserschaft ja genau so brennend wie mich.

Hier sind ein paar Artikel, die aufschlussreich sind.

http://www.latimes.com/news/columnists/la-oe-daum25aug25,1,938345.column?coll=la-news-columns

http://www.msnbc.msn.com/id/14082498/

http://www.clamormagazine.org/issues/38/aa/straub.php

http://feministing.com/archives/005574.html

11.10.07

Gorillas im Nebel

Soeben schöner "Dialog" in der Fitneß Company: Typ (190 groß, ca 150 schwer, viele Muskeln mit genau so viel Fett drüber, kann die Arme nicht mehr anlegen) zischt beim Hanteltraining ins Handy (!): "Ich will dich ja nicht unter Druck setzen, aber wenn bis morgen nicht (....) dann knallt et richtig!!".

schönes Ding, genaugenommen. muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

08.10.07

Einzige LIVE Show in NRW!! Noah Sow & HM & Porno*Stars - 12.10., Börse Foyer Wuppertal, 19:30 Uhr

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Manchmal gibt es Zufälle, die sind gar keine. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass Hugh Heffner 25 Freundinnen hat. Ganz ähnlich darf man sich auch das erste Aufeinandertreffen der Porno*Stars mit Noah Sow & Das Heimlich Maneuver vorstellen: explosiv. Ihre Einzelteile werden in den nächsten Tagen wieder eingesammelt, damit sie am 12.10. erstmals zusammen einen Abend abfeiern können, der nichts für Schwächlinge ist:

den Auftakt der nur aus einem einzigen Konzert bestehenden „Schrei mich nicht so an!-Tour 2007 im Foyer der Börse in Wuppertal.

Den Anfang machen die Porno*Stars mit ihrem Programm, das textlich zu einem Großteil aus Anwendungsmöglichkeiten sekundärer und tertiärer Geschlchtsmerkmale besteht („Pißfleck“). Diese neuen Könige und Königinnen des Knaller-Punk darf niemand versäumen, der in der Lage ist, eine Bierdose zu halten und gleichzeitig zu tanzen.
Danach wird’s ernst: Noah Sow & Das Heimlich Maneuver zicken sich durch die Nacht, und zeigen der versammelten Rocklandschaft, wohin die Reise ab sofort geht („hauptsache weg von hier“, „Chaos“, „es brennt hier drin!“, "endlich Wut!"), mit der Premiere einiger Tracks vom neuen Album (2008).

Das Foyer der Börse bietet aufgrund des leicht zugänglichen Spirituosenregals hinter der Bar, die für diesen Abend mit einer extra schnellen Zapfanlage bestückt wird, ein perfektes Zuhause. Hingehen! Pogen! Bierdusche! Lachen! Weinen! Glücklich nach Hause wanken ("I wank but I will not fall!")!

Porno*Stars
Noah Sow & Das Heimlich Maneuver
„Schrei mich nicht so an!-Tour 2007“
12.10., Börse Foyer, 19:30 Uhr

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27.09.07

oder so...


Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und schwach. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn, der in Paris studiert. "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Dein Vater." Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache' versteckt. Dein Sohn Ahmed." Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, ich nehme an, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und du Kartoffeln pflanzen kannst. Mehr konnte ich nicht für dich tun. In Liebe, Ahmed"