Aufstehverbot

Es ist ein nasskalter Tag, die Wolken hängen tief über den glänzenden Dächern der Stadt, als ich mich gegen Mittag aus dem Bett schäle. Das Herunterwerfen meiner Decke war schon eine Überwindung, das Heraussteigen aus der Mulde, in der ich die letzten 12 Stunden verbracht habe, ist eine Quälerei. Statt Tanzverbot sollte es am Karfreitag ein Aufstehverbot geben – ich würde mich daran halten. „Aufstehverbot“ weiterlesen

Sterne ohne Maß

Maß halten ohne Punkte zu zählen, das ziemt sich. Ziel erreicht.

Die inneren Kontrolleure haben immer recht. Das war die Regel bis gestern. In mir ist genug Liebe für drei Kerle. Und wenn die Rauhnacht ihren schwarzen Mantel über die Stadt legt, will ich nichts mehr essen. Nichts trinken.

Der Mund bleibt trocken. Keine Wärme strömt aus Ottensen, selbst wenn Jahrtausende altes Licht auf die nassen Strassenn fällt.

Zuvieles ist zu ungeordnet. Keine Ruhe findet sie im Chaos meiner Welt. Weihnachten steht vor der Tür und bricht Dir das Herz. Du Witzbold willst es wissen? Geh dich umziehen.